Kartenfusion
Liegen gültige Kontrollpunkte und RTK-Daten vor, können die Punktwolken mehrerer Projekte automatisch nahtlos zusammengeführt werden. Bei vorhandenen absoluten Koordinaten kann die Punktwolke zudem in absolute Koordinaten umgerechnet werden. So lässt sich die Schichtung von Überlappungsbereichen vermeiden, die bei alleiniger globaler Optimierung durch Genauigkeitsprobleme des RTK oder der Kontrollpunkte selbst entsteht.
Feldarbeit
Für die Feldarbeitsrichtlinien siehe „Punktwolke mit absoluten Koordinaten erfassen".
- Bei der Fusion mehrerer Karten sollten Sie – unabhängig vom Fusionsmodus – für ein besseres Ergebnis zwischen zwei benachbarten Karten möglichst einen Überlappungspfad einer gewissen Länge vorsehen. Empfohlen wird eine Überlappungslänge von > 15 m, ideal 15–30 m. Legen Sie den benachbarten Überlappungsbereich möglichst in merkmalsreiche Szenen und vermeiden Sie degradierte Umgebungen wie offene Flächen, lange Korridore und glatte Tunnel.
- Bei der Methode über Kontrollpunkte: Tragen die Kontrollpunkte absolute Koordinaten, halten Sie zwischen benachbarten Projekten eine Scanüberlappung von > 15 m ein. Tragen die Kontrollpunkte keine absoluten Koordinaten, müssen Sie zusätzlich zur Scanüberlappung von > 15 m zwischen benachbarten Projekten Kontrollpunkte im Überlappungsbereich wirksam erfassen und sicherstellen, dass Geräteposition und Kontrollpunktname übereinstimmen, wenn beide Projekte denselben Kontrollpunkt markieren.
- Mindestanforderung für die Koordinatentransformation: Zwischen allen Karten besteht eine Verbindung (relative Kontrollpunkte oder Fortsetzungsscan), und über alle Karten hinweg gibt es mindestens 3 absolute Kontrollpunkte (die nicht auf einer Geraden liegen).
- Werden die Anforderungen nicht erfüllt, kann die Datenfusion nicht korrekt durchgeführt werden.
Büroarbeit: Datenverarbeitung
Siehe das LixelStudio-Benutzerhandbuch.